Es gibt Leute, die scheinen einem Abenteuerroman entsprungen. Philipp ist so eine Person:


… es war wirklich ein ausgezeichneter Bombanelli-Shake, da hatte die Bardame nicht zu viel versprochen. Verblüfft drehte Phil das schwere Glas in seiner linken Hand, als ihm die fein ziselierte Dekoration am oberen Drittel des Strohhalms auffiel. Die winzigen violetten Papierfetzchen, die dort hingen, verbanden sich durch geschickte Faltung, wie sie nur durch ausgebildete Origamisten zustande gebracht werden konnte zu einem leicht schielenden Wackelschwan. Ob ihm Mary McGuinnan eine versteckte Botschaft mitteilen wollte? Für gewöhnlich war er solchen Subtilitäten durchaus nicht abgeneigt, in diesem speziellen Fall aber beschloss er die möglichen Implikationen der Augenbewegungen seines Strohalmschwans zu ignorieren und steuerte auf einen Spieltisch in der Ecke gegenüber der Bar des „Gwen-Tao Hanoi“ zu. Bereits am Vortag hatte er beobachten können, dass die Dealer ihr Handwerk verstanden, sodass er die sicheren Methoden, ein Spiel zu gewinnen lieber nicht riskieren wollte. Aber es gab ja noch andere Möglichkeiten… Er steckte sich den Origamischwan ans Revier und blickte entschlossen in die Runde. „Guten Abend, Gentlemen, dies scheint ein ausgezeichneter Abend für ein gepflegtes Kartenspiel zu sein.“ Er stellte das nunmehr dekorationsarme Glas an den Rand des Tisches und blätterte beiläufig seine Barschaft auf den Tisch.

 

Er war wieder im Spiel.

 

[Aus „Schwanensee“ von Enrico Guillaume – Zweiter Teil der Abenteuerromanserie um den Lebemann Phil K.]

 

Das Spiel

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500

 

Vorgaben für die Spielervorstellung:

Improspiele: Typewriter, Replay

Vorgaben: Kartenspiel, Schwan, Violett